Mittwoch, 27. Februar 2008
.mein König.
Ich schrecke auf. „Er ist da!“- höre ich mein Herz sagen, „Er ist da!“... Ich will hoch gucken, doch kann ich nicht. Meine Augen können das helle Licht nicht fassen... Dieses Licht. So hell, so kräftig! Ich senke meinen Blick. Vor mir, die Füße des Mannes, des Königs, von dem mein Leben verschont wurde. Von dem ich gerettet wurde. Er setzte sich für mich ein. Er stand von seinem Thron auf, um für mich zu kämpfen. Er hätte es nicht machen müssen. Er hätte einfach sagen können „Mach Du- Du hast dich selbst in diese Lage gebracht!“... Doch Er sah diesen Schmerz in mir, in meinen Augen, in meinem Herzen. Und nun ist Er da. Er steht vor mir. Meine Augen füllen sich mit Tränen. Ich habe versagt. Der, der mich zuerst geliebt hat. Der, dem nichts zu Schade war um für mich zu kämpfen. Er steht da und weiß, dass ich versagt habe. Er sieht mir ins Herz. Sein Blick trifft den tiefsten Punkt meines Herzens. Den dunkelsten und den hellsten Ort. Den verschlossenen und den offenen. Ich spüre es. Er steht da, und nur durch seine Anwesenheit, ohne Worte, ohne Gesten, fragt Er mich, „Wieso?“... „Was ist passiert mein Kind, dass du dich so hast täuschen lassen? Du bist mein Diener. Ich habe dir so viel anvertraut. Du dienst mir in so vielen Bereichen, auf so viele Weisen!“. Ich krümme mich zusammen vor Scham. Ich sinke immer mehr und mehr zu Boden. Sein Blick ruht auf mir. Ich spüre es. Er macht mir keine Vorwürfe, er fragt nur um zu verstehen. Mein Herz- es tut weh. Es bricht in zwei.
Bilder streifen an mir vorbei. Ich sehe wo ich falsch gehandelt habe. Ich sehe den Schmerz den ich IHM zugefügt habe. Und er sieht es. Eine Stille umgibt mich. Er steht noch immer da. Er hat sich nicht bewegt. Aber ich spüre sein Herz! Ich war meinem König untreu. Er hat für mich regiert, Er hat mir gezeigt wie ich richtig leben kann. Und ich war wie ein Dieb- ich sah und bereicherte mich, ohne zu wissen, dass ich dabei Schaden kann, ohne zu wissen, dass alles was ich bekommen habe, nicht umsonst war. Jemand hat mir gedient, damit ich es haben kann.
Das Herz fängt an schneller zu schlagen. Tränen fallen auf den kalten Boden. Meine Arme schlingen sich um meinen eigenen Körper, als wolle ich mich selber halten. Als wolle ich mein Herz an seinem Ort festhalten, weil ich angst habe, dass es gleich raus fällt, bricht, stirbt. Ich bekomme keine Luft. Mein Gesicht ist nass. Meine Lippen, Hände zittern. Alles was ich in diesem Moment fühle ist Schmerz. Die Einsicht, dass ich den anderem König, dem, der alles nur stiehlt, belügt und tötet, gedient habe, ohne es zu wissen, ohne drauf zu achten- wie sehr es mein Herz schmerzt. Ich habe die Liebe meines Königs außer acht gelassen. Ich habe Ihn beiseite geschoben. Seine gütigen Augen, die mich jedes mal ansahen, wenn ich zum Ihm sprach. Sein Lächeln, welches immer von kleinen Fältchen um die Augen bereichert wurde, wenn ich mich mal tolpatschig benahm. Er verstand mich. Er fühlt mein Herz. Er nahm mich so wie ich war, und doch zeigte Er mir, wie es noch besser geht. Und diesen König, diese Liebe habe ich verletzt. Mein Gesicht berührt meine Hände. Ich will im Erdboden versinken. Nie mehr aufstehen. Ich seh nur noch seine Zehnspitzen. Und sogar das hat was majestätisches. Ich verstehe.... Ich habe versagt, ich habe enttäuscht, ich habe verletzt.... „Was nun?!“ Wie sehr mein Herz schmerzt. Wie sehr die Tränen fließen. Meine Hände stützen sich vom nass getränkten Boden ab. Ich versuche mich zu halten. Und wieder der Gedanken- „Was nun?“.Die Antwort kommt so unerwartet, wie der König selbst. Leise, sanft und doch mit so einer Stärke, dass sogar das Meer toben würde. „Ich verzeihe Dir!“.... „Wie....?!“, mein Verstand kann keinen klaren Gedanken vernehmen. „Wie, „Ich verzeihe Dir“...?!“.... Und wieder „Ich verzeihe Dir...!“ Ich reiß meine Augen auf. Ich schau den Boden an, sehe nur nasse Flecken... „Er verzeiht mir?“ Aber... habe ich nicht versagt? Bin ich denn nicht den falschen Weg gegangen? Habe ich nicht nur seine Liebe aufs Spiel gesetzt, sondern auch verloren?!
Und auf einmal spüre ich, wie seine Liebe, seine Gnade, anfängt mich zu berühren. Ich spüre wie sich etwas in mir tut. Unverdient.... alles unverdient. Und wieder rettet Er mich. Wieder befreit Er mich. Wenn das kein wahrer König ist!!!! Ich stütze mich mit meinen Händen ab und versuche aufzustehen- doch ich bin noch schwach. Mein König, welcher heller ist, als die Sonne steht immer noch vor mir. Seine Herrlichkeit fängt an in mir zu fließen. Ich bekomme Kraft. Kraft um aufzustehen, um meinen Blick zu erheben, um zu dienen und um zu LIEBEN! Ich darf wieder dienen! Er erlaubt mir in seiner Gegenwart zu sein. Preis dem Herrn. Ich bin FREI!
Montag, 28. Januar 2008
.2oo8- ich komme.

.so nun schreib ich endlich mal nach "paar monaten" wieder hier rein.
.ich nehm mir überhaupt keine zeit für sowas... leider.
.joa- das jahr 2007 war schon etwas anstrengend- aber es hat mich nur gelehrt, was ich besser machen kann (u know?!).
.somit bin ich auf dieses jahr sehr gespannt- mal schauen was draus wird. meine bemühungen Gott nach zu eifern, sollen dieses jahr noch sichtbarer werden. ich will für IHN ein mittel zum zweck sein!. es ist schwer zu wissen was man machen soll, wenn man sich nicht sicher ist. wenn man auf antworten wartet, aber keine bekommt....
.hab mir auch schon ziele gesetzt- hoffe das es mit Gottes kraft alles klappen wird!.
.der Herr segne jeden Bruder & jede Schwester in dieser welt!!!!!!.
.seid mit Gott!.
.alla.
Freitag, 29. Juni 2007
Montag, 15. Januar 2007
Weihnachtssong
am 24.12.2006 haben sich ein paar Jugendliche zusammengetroffen und teils aus Langeweile und teils aus Spaß einen eigenen Song gedichtet und ihn dann auch aufgenommen... ^^
ich hoffe er gefällt euch!!!! XD
Zum Anschauen-> Video anklicken.
... es gibt immer einen Ausweg!!!!
Ein kleines, hilfloses 7jähriges Mädchen liegt im Krankenhaus, hat keine Kraft mehr, sie ist zu müde um zu kämpfen, denn ihr Zustand macht sie fertig. Sie liegt schon sehr sehr lange in diesem Krankenhaus und ihr geht es immer schlechter. Ihre Mutter wartet vor dem Krankenzimmer auf den Arzt, der ihr, als er eintrifft, mitteilt, dass ihre Tochter diese Woche nicht überleben wird und er keine Macht hat, es irgendwie zu verhindern. Ihre Mutter ist vollkommen verzweifelt und aufgelöst und wendet sich an die EINZIGE Hilfe die sie nun noch hat- Gott. Zu wissen, dass deine einzige Tochter in den nächsten Tagen stirbt und nichts und Niemand ihr helfen kann, muss für die Mutter unerträglich gewesen sein. Doch der Glaube an Gott hat sie nicht verzweifeln lassen, sondern ihr nur mehr Mut und Stärke gegeben, ihr Kind nicht aufzugeben. Ein Wunder geschieht. Das Mädchen überlebt.
Jahre später...
Das Mädchen, das nun schon 14 Jahre alt ist, will ihr Leben genießen, es auskosten. Sie sitzt mit ihren Freunden auf der Straße und raucht sich grad eine Zigarette. Schaut ihren Freunden zu, wie sie sich betrinken und kaum aufrecht stehen können und will mit machen, weil es „richtig Spaß“ macht. Zigaretten, Alkohol, Jungs- das ist ihr Alltag. Die Schule ist ihr egal. Sie fliegt mitten aus dem Unterricht, muss mit ihren Eltern zum Direktor oder anderen Lehrern und wird oft ermahnt, bald die Schule verlassen zu müssen, wenn sie sich so weiter benimmt. Ihr ist es egal. Sie sieht keinen Sinn im Leben, in der Schule, in der Liebe (da sie sie nicht kennt) und vor allem nicht in der Kirche. Sie hat zwar von Gott gehört und durch ihre regelmäßigen Kirchenbesuche (die zu „ihrer Erziehung“ dazugehörten) auch mitbekommen wie es ist, an Ihn zu glauben, aber sie konnte es nicht annehmen, es war nichts für sie. Das Mädchen sucht Liebe. Doch Menschen können sie ihr nicht geben. Sie wird nur enttäuscht. Sie weiß, sie lebt in einer Welt, mit der sie nichts gleich hat. Sie fühlt sich hier nicht wohl. Sie hat Depressionen, weil ihr Leben keinen Sinn ergibt. Sehr oft enden Tage, die mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht begonnen haben, mit Tränen der Enttäuschung, vor der Realität. Ihr Kissen ist nass, voller Tränen, sie ist alleine. Sie will nicht mehr. Zuhause will sie nicht sein. Lieber würde sie wo anderes leben. Sie hat Stress mit ihren Eltern und jeden Tag gibt es nur Streitigkeiten. Sie verstehen sich nicht. Ihr Leben ist ein Chaos. Sie will nicht so weitermachen, aber sie hat auch keine andere Wahl- wie auch?! Wie sollte sich ein solch „normales“ Leben ändern?
Heute...
Heute ist es nun mehr als 3 Jahre her, als ich an diesem Punkt stand. Ich bin nun 20 Jahre alt und mein Leben ist nicht mit Worten zu beschreiben. Das Gegenteil dessen, was oben beschrieben wurde. Ich wurde in die Gemeinde „Glaubensgeneration“ eingeladen. Ich hatte schon viel von ihr gehört und war gespannt, ob es denn wirklich so ist, wie vom Sagen hören. Ehrlich?! Es war... es war einmalig. Ich liebe es mich an diesen Tag zu erinnern. Es war ein warmer, sonniger Tag. Ich ging in die Gemeinde rein und sah ganz viele Menschen. Ich war schon etwas überwältigt. Wieso?! Weil ich Menschen sah, die sich freuten. Sie waren so „sorglos“. Von so einem Gefühl habe ich schon immer geträumt. Man sah diesen Menschen an, dass sie was hatten, was nicht jeder hatte. Ich wurde neugierig. Zwar wollte ich es nicht zeigen oder zugeben, denn es war mir irgendwie unangenehm, aber ich fühlte mich schon irgendwie wohl. Von diesem Tag an sollte sich mein Leben verändern. Es viel mir leicht alles hinter mir zu lassen- rauchen, trinken, mein sinnloses Leben. Ich wusste, dass wenn ich mein Leben Gott widmen wollte, ich das andere nicht brauche. Nach dem dritten Besuch, bekehrte ich mich. Alles änderte sich. Ich wurde besser in der Schule, mein Verhältnis zu meinen Eltern wurde viel besser, ich konnte nun mit einem Lächeln in den Tag starten und ihn auch so beenden. Zwar gibt es immer noch Situationen, in denen nicht immer alles funktioniert, aber von so was darf man sich nicht entmutigen lassen. Ich habe so viel gewonnen, Dank Gottes Hilfe! Nun hab ich auch einen Sinn im Leben- Endlich!
Danke für´s Durchlesen :)

